Erlöst von Krankheit und Tod

Veröffentlicht von Harry am

Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinem Reden! Laß sie nie von deinen Augen weichen, bewahre sie im innersten Herzen! Denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leib.(Spr. 4, 20-22)

Woanders habe ich gelesen: „. . . und Medizin für ihren ganzen Leib.“
Gott ist daran interessiert, uns zu heilen, wenn wir krank sind.  Er ist ebenso daran interessiert, uns gesund zu erhalten. Für unsere Heilung und für unsere Gesundheit hat Er vorgesorgt – durch Gottes Medizin. Was ist das für eine Vorsorge? Was sind unsere Rechte? Was gehört uns tatsächlich im Bereich der körperlichen Heilung und Gesundheit? Wie können wir genau feststellen, was uns zugesichert wird?Es gibt nur einen Weg. Durch eine konstante, vorsichtige, sorgfältige, ehrfürchtige, im Gebet getragene Studie von Gottes Wort.

Hier ist die Geschichte eines berühmten Predigers und Lehrers, der auch beim Thema Heilung revolutionäre Durchbrüche erzielt hat: (aus der Sicht von Kenneth Hagin)

Ich bin krank geboren worden. Ich habe keine normale Kindheit erlebt und konnte niemals herumlaufen oder spielen wie andere Kinder. Es gab keine einzige Nacht, in der ich durchgeschlafen hätte. Bis zu meinem 17. Lebensjahr bin ich jeden Täg krank gewesen.

Als kleines Kind und dann als Teenager saß ich herum und schaute zu, welche Dinge normale Kinder tun konnten, und mir fielen vor Staunen beinahe die Augen heraus. Die größte, verzehrendste Sehnsucht meines Herzens war: Gesund zu sein.

Als ich 15 Jahre alt war, wurde ich vollkommen bettlägrig. Auf diesem Krankenlager, wo ich 16 Monate zubrachte, erkannte ich, daß eine Hilfe für mich nur in der Bibel zu finden ist. Hilfe konnte nur von Gott kommen. Sie konnte von keinem anderen kommen, denn die Ärzte hatten sich von mir abgewandt und gesagt, daß sie nichts mehr für mich tun könnten.

Ich mußte bis zum Rand des Todes kommen, bevor ich das tat, was ich dir jetzt eindringlich ans Herz lege – komme zu Gottes Wort in einer konstanten, vorsichtigen, sorgfältigen, ehrfürchtigen, betenden Weise und finde heraus, was Sein Wort über dieses Thema aussagt.

Ich wartete beinahe zu lange. Wenn ich eine schnell fortschreitende akute Krankheit gehabt hätte, so wäre ich wahrscheinlich nicht mehr am Leben.

Aber mein Gesundheitszustand verschlechterte sich nur langsam, deshalb blieb mir etwas Zeit zur Studie des Wortes. Ich habe nämlich nicht über Nacht herausgefunden, was Gott zu diesem Thema zu sagen hat.   Warum? Nun, manchmal müssen wir einiges umlernen, bevor wir die richtigen Dinge lernen können. Unsere Gedanken sind oftmals voller Überlegungen, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Jedesmal, wenn ich eine Verheißung in Gottes Wort fand, war derTeufel sofort da, um mir einzureden: „Das gehört nur den Juden“ oder: „Das bezieht sich nicht auf die Menschen von heute.
Ich wußte nicht, ob dies stimmte oder nicht. Ich mußte lange Zeit nach Schriftstellen suchen, die mir zu meiner eigenen Befriedigung bewiesen, daß mir eine Verheißung zustand, wie zum Beispiel folgender Text:

Mein Sohn, merke auf meine Worte … Gottes Wort gehört nicht nur den Juden. Dank sei Gott, dass er es seinem ganzen Volk gegeben hat. Im 12. Monat meiner Bettlägrigkeit geschah etwas, Entscheidendes. In den vorangegangen 11 Monaten hatte ich mich selbst tot gesehen. Wenn Du im Bett liegst und 24 Stunden am Tag nichts anderes zu tun hast, als mit Deinen Syptomen und Schwierigkeiten zu leben, denkst Du viel an den Tod.

Ich sah meinen toten Körper, ich sah, wie der Bestatter kam, ich sah, wie er mich zur Leichenhalle brachte, ich sah, wie sich meine Familie um mich herum versammelte. Ich hörte ihr Schluchzen und sah ihre Tränen. Ich sah die komplette Prozedur meiner Beerdigung. Ich sah mein Grab und die Umgebung drum herum.

Doch irgendwann, wann genau weiß ich nicht mehr las ich … lass sie nie von Deinen Augen weichen. Irgendwie wußte ich, dass es Gottes Wort war und dass es wahr ist. Ich wußte, dass er sagte: meine Worte sind heilsam – meine Worte sind heilsam für Deinen ganzen Leib. Ich wußte ebenfalls, dass 5 Ärzte gesagt haben, dass sie nichts mehr für mich tun können. Doch ich entschied mich, mein Denken zu ändern. Ich sah mich als geheilt. Wenn diese Herzanfälle kamen, fing ich an zu lachen.

Ich lachte ihnen ins Gesicht, denn ich sah mich gesund. Dann stellte ich mir die Frage, was ich tun würde, wenn ich aufstehen kann. Ich würde predigen. Also fing ich an, Predigten auszuarbeiten. Später habe ich nur eine einzige davon gepredigt. Fakt war, ich sah mich selbst gesund. Ich lebte in dem, was mir gegeben war, obwohl ich es im Natürlichen noch nicht sehen konnte, aber ich wußte mit Gewißheit – es war da – Gottes Worte sind das Leben.
Ein paar Tage später stand ich auf von meinem Krankenlager und war geheilt und zwar komplett.

Einnahmeverschreibung

Stelle Dir vor, Du gehst zu einem Arzt und Du erhältst ein Rezept auf dem steht: jeweils zwei Tabletten täglich vor den Mahlzeiten einnehmen. Wenn Du möchtest, daß dieses Medikament Dir hilft, dann nimmst du es auch den Anweisungen gemäß ein, richtig. Wußtest du, daß Gott dir Anweisung gibt, wie Seine Medizin einzunehmen ist?

Er verschreibt Sein Wort für unsere Gesundheit. Denn Er sagt: „Meine Worte sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam, oder Medizin ihrem ganzen Leib“ (Sprüche 4,20-22).

Aber Medizin wird dir im natürlichen Bereich nichts nützen, wenn du sie nicht einnimmst. Nehmen wir an, du gehst zum Arzt, und er verschreibt dir ein Medikament. Dann gehst du nach Hause und stellst die Medizin auf die Kommode, oder vielleicht sogar auf deinen Nachttisch direkt neben dein Bett. Trotzdem geht es dir immer schlechter. Du rufst den Arzt an und sagst: „Ich verstehe das nicht. Der Apotheker hat mir das Medikament gegeben, und ich habe viel Geld dafür bezahlt.

Aber es geht mir immer schlechter.“ „Haben Sie es denn auch so eingenommen, wie ich es Ihnen verschrieben habe?“ fragt der Arzt. „Nein, ich habe es nicht eingenommen, aber es steht hier direkt neben mir, neben meinem Bett!“ (Das Gesicht von dem Arzt möchte ich sehen.)
Es wird dir nichts nützen, nur weil es neben dir steht. Du mußt es einnehmen! Und die Medizin Gottes wird dir ebenfalls nichts nützen, nur weil sie neben dir steht. Du mußt sie einnehmen!

Und die Medizin Gottes wird dir ebenfalls nichts nützen, nur weil du sie auf deinem Nachttisch liegen hast. Gottes Wort wird nicht für dich wirksam werden, nur weil eine Bibel auf deiner Kommode liegt. Es wird nicht einmal für dich wirksam werden, nur weil du es liest, oder ein paar Schriftstellen auswendig gelernt hast.

Es wird nicht für dich wirksam werden, nur weil du sagst „Ich glaube, daß die Bibel wahr ist.“ Es wird nicht für dich wirksam werden, weil du sagst: „Ich glaube an die wörtliche Inspiration von Gottes Wort.“ Aber es wird für dich wirken, wenn du es wirklich in deinem Herzen aufnimmst! Und dies geschieht nicht, indem du es einfach nur liest und dann wieder vergißt. Sondern indem du darüber nachsinnst. Indem du darüber nachdenkst und dich davon nährst, bis es ein Teil deines inneren Menschen geworden ist.

Gottes Medizin ist Sein Wort – und hier sind ein paar Anweisungen zur Einnahme.   1. Mein Sohn, merke auf meine Worte. . . Spr. 4

Was meint Er, wenn Er sagt „merke“ auf meine Worte? Angenommen, ich sehe einen Freund in der Stadt, und während er die Straße hinunterläuft, rufe ich ihm zu: „Warte einen Augenblick! Ich möchte mit dir sprechen.“     „Es tut mir leid „, antwortet er mir, „ich kann mich jetzt nicht unterhalten. Ich habe eine Verabredung einzuhalten, und ich bin schon zehn Minuten zu spät dran. Ich muß mich um diese Angelegenheit selbst kümmern, sie verlangt meine ganze Aufrnerksamkeit.

Er hat es nicht darauf abgesehen, mich zu kränken. Er ist nicht böse auf mich. Er würde sich sogar sehr gerne mit mir unterhalten und Gemeinschaft mit mir haben. Aber da ist noch etwas anderes, was er an erste Stelle setzen muß. Es gibt etwas, dem er seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken muß.

Manchmal ist es tragisch: wenn wir nämlich in Gottes Wort ein so wichtiges Thema bspw. göttliche Heilung studieren, ist es bei Predigten oftmals so, dass die Menschen nicht aufpassen.   Sie spielen mit dem Handy, starren in die Gegend, oder kauen auf ihrem Kaugummi herum. Das bedeutet für mich, dass sie dieses Thema nicht ernst nehmen.

Gott möchte, dass wir geistlich erwachsen werden, und Er hat uns mit den Mitteln versorgt, durch die wir wachsen können. Der Heilige Geist sagte durch Petrus: und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, dämit ihr durch sie zunehmet zum Heil (1.Petr. 2,2).

Gott möchte gerne, dass wir heranreifen und ein Gebets und Glaubensleben entwickeln, das auf eigenen Beinen steht, und nicht wackelt. Dann sind wir nicht länger geistige Kleinkinder, die darauf angewiesen sind, dass ein anderer für sie betet, ein anderer für sie stark im Glauben ist, ein anderer ihnen hilft, Heilung zu empfangen.

Immer wieder kommt es vor, dass die gleichen Geschwister mich bitten, für sie zu beten, obwohl ich dies schon mehrfach getan habe, sie aber leider noch keine Resultate sehen.   Wenn ich ihnen dann sage, dass sie durchaus in der Lage sind, für sich selbst zu beten, denn Jesus ist auch für sie gestorben, können sie das nicht zuordnen.

Laßt uns reif werden in der Macht SEINER Stärke und die Welt endlich überwinden, denn wir sind mehr als Überwinder, durch den der in uns lebt – Amen