Wie alles begann – das Fleisch regiert

Veröffentlicht von Harry am

Vor dem Sündenfall und bevor Adam und Eva von der Schlange verführt wurden, herrschten paradiesische Zustände. Beide lebten im Garten Eden friedlich und ohne Stress und freuten sich ihres Lebens.
Sie kommunizierten mit Gott, ihrem Schöpfer und alles war in göttlicher Ordnung. Ihr Geist sprach die gleiche Sprache wie Gott und es gab null Verständigungsprobleme.In diesem Zustand bekamen sie ja den Auftrag, lt.1.Mose 1,28 – Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.
Somit würden wir, wenn alles so geblieben wäre, heute genauso, wie damals Adam und Eva,  in paradiesischen Umständen leben.
Leider war der Einfluss der Schlange zu groß und sie schaffte es durch satanische Sprachgewandtheit, 2 total perfekt geschaffene Wesen mit einer simplen Frage aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Gott hat ihnen ja eindeutig untersagt, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen und das mit gutem Grund.
Die Frage, die die Schlange ihnen stellte begann mit:   Sollte Gott gesagt haben…  ?

Im 1.Mose 3,5 steht die verhängnisvolle Verlockung der Schlange in ihrer Vollendung.  Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!

Beide hatten Vollmacht, beide herrschten über die Welt. Das bedeutet, sie waren nahezu wie Gott, was hätte noch besser werden sollen?
Schlimmerweise trieb die Neugier und die Gier nach mehr sie soweit, dass sie der Versuchung der Schlange erlegen sind und dadurch von der verbotenen Frucht nahmen.

Worin bestand jetzt dieses für den Lauf der Menschheitsgeschichte folgenschwere Vergehen ? War es, weil sie sich über Gottes Befehl hinwegsetzten und Gott nun stinksauer war? War jetzt Gott gekränkt, weil sie ihm nicht folgten?

Dieser liebende Gott, der heilig ist und völlig rein, hätte das locker abgekonnt. Der kritische Punkt an der Sache waren Adam und Eva selbst. Durch die Erkenntnis von Gut und Böse erkannten sie bspw., dass sie nackt waren. Vorher hat das niemanden interessiert, denn sie waren bekleidet mit den Kleidern der Gerechtigkeit Gottes. Jetzt konnten sie zwischen gut und böse unterscheiden und genau das wurde ihnen zum Verhängnis.

Nach dem Sündenfall war ihr Geist Gott gegenüber abgestorben und völlig unbrauchbar geworden. Sie gerieten derart unter die Herrschaft ihrer Seele, dass Seele und Geist nicht mehr zu unterscheiden waren. Ihr Geist war fern von Gott und nicht mehr in der Lage, von ihm zu hören. Eine gottlose Zeit begann. Die Seele regierte immer stärker und hatte die Oberhand. Der Mensch war immer stärker abhängig von irgendwelchen Gefühlen. Dadurch spielten Stolz, Leistungsbewußtsein Großspurigkeit, Lieblosigkeit und weitere unschöne Eigenschaften eine große Rolle.
Der Teufel war natürlich als Herrscher dieser Welt auch mit von der Partie und nutzte die Zwangssituation  der Menschen schamlos aus.

Da nun die gottlose Seele auf dem Thron saß, war allen abartigen Verhaltensweisen Tür und Tor geöffnet. Die Menschen wurden immer leistungsbezogener, strebten nach mehr und waren ständig unzufrieden, wenn sie etwas nicht erreicht haben. Dadurch entstanden Klassenunterschiede und man schaute teilweise geringschätzig auf Menschen herab, die es nicht so hinbekamen, wie man selber.

In ihrer Großspurigkeit vergaßen die Menschen, wer Gott war und bauten sich ein eigenes Gottesbild nach ihrer seelischen Vorstellung. Der Teufel tat seines mit dazu, dass dieses Gottesbild verfälscht wurde und in einem völlig falschen Licht erschien. Er  selber spielte ein total falsches Spiel, dass der menschliche Charakter in seiner Borniertheit nicht erkennen konnte. Er machte den Menschen weiß, dass es ihn nicht gibt und das war sein klügster Schachzug. Jemand, den es nicht gibt, kann sein Unwesen treiben bis zum Exzess. Und das tat er auch, denn er hatte die Menschen im Griff.

Dies hat er leider auch heute noch, aber dazu mehr in den anderen Beiträgen. Klar wußten die Menschen, daß sie irgendwie einen Gott brauchen, aber sie waren auf einem falschen Weg. Und Gott in seiner Gnade respektierte überall den freien Willen des Menschen, auch wenn dieser freie Wille dazu diente ihn selbst wegzudiskutieren.

Sie wollten Könige statt Gottesherrschaft, sie bekamen Könige, die teilweise menschlich, aber auch teilweise sehr unmenschlich waren und sie entsprechend ihrem Charakter behandelten. War der König ein guter Mensch, ging es seinem Volk gut. Umgekehrt ging es dem Volk dreckig und das war in den meisten Fällen so. Die meisten Könige taten, was Gott mißfiel.
Und Gott mußte alle gewähren lassen, denn es war ja ihr freier Wille.

Um den Menschen klar zu machen, daß er der Richtige ist, und der Einzige ist, der an ihrem Heil interessiert war, gab er ihnen ein furchtbares Instrument. Das Gesetz kam durch Mose.

Anhand dieser Restriktionen und brutalen Einschränkungen sollten die Menschen erkennen, daß die Gerechtigkeit nicht von den Menschen kommt, sondern einzig und allen von ihm, dem liebenden Vater.

Doch wieder siegte der freie Wille und der Mensch entwickelte sich von seinem Schöpfer immmer weiter weg. Dies hatte zur Folge, dass die Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse mehr an Gewicht bekam.

Die Folge daraus war Tot und Verderben, Stolz, Überheblichkeit, Großspurigkeit, Eifersucht, Kriege und alle möglichen weiteren furchtbaren Entwicklungen für die Menschheit, die alle in Römer 1,29-32 geschrieben stehen. Und der Teufel, die alte Schlange, Satan genannt, reitet die Menschen heute noch und verführt sie in einer gekonnten Art.

Er manipuliert sie Dinge zu tun, die bösartiger nicht gehen um die Menschheit in Richtung Abgrund zu führen.

Die einzige Lösung für diese Zwangslage ist das fleischgewordene Wort Gottes, Jesus der Rettergott.
Warum, zeigen Euch die nachfolgenden Beiträge.

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