Beziehe Gott mit ein

Veröffentlicht von Harry am

In der Bibel kann man lesen, dass Gott viel über Finanzen zu sagen hat. Die Währung des Alten Testaments war Silber, Gold, Land, der Ernteertrag und Viehherden. Kapitalanlagen waren Scheunen, die mit Heu..

gefüllt waren, und Lagerhäuser voller Getreide für die Saat und als Futter für die Tiere.

„Und Abram war sehr reich geworden an Vieh, Silber und Gold“ (1. Mose 13,2).

Gold als Währung wurde zu jener Zeit benutzt. Heute haben wir Papiergeld, Kreditkarten und den elektronischen Geldverkehr, aber die Ergebnisse sind die gleichen – wir tauschen etwas ein und im Gegenzug erhalten wir etwas dafür.

Abraham hörte auf Gott, und Gott segnete ihn und gab ihm Wohlstand. Er lernte die geistlichen Prinzipien für Wohlstand aus erster Hand.

Gott wollte in Abrahams Finanz-Situation einbezogen werden und Er möchte auch in deine Finanz-Situation einbezogen werden. Lass uns  einige der grundlegenden Prinzipien für Abrahams Wohlstand betrachten:

Er hörte auf Gott und gehorchte Ihm (1. Mose 12,1-4).
Er ehrte Gott, der ihn wohlhabend werden ließ (1. Mose 12,7).
Er war großzügig und vermied Streit (1. Mose 13,5-9).
Er war barmherzig gegenüber anderen (1. Mose 18,24-33).

Wenn du Gott in deine Finanzen einbeziehen möchtest und Er dich wohlhabend machen soll, braucht es ein paar grundlegende Prinzipien.
Du kannst nicht geizig sein und gleichzeitig rundum wohlhabend werden. Es ist nicht verkehrt, für sich und seine Familie Überfluss haben zu wollen, aber Gott zu geben und großzügig gegenüber anderen zu sein, ist ein wichtiger und wertvoller Teil des geistlichen Gesetzes.

„Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt immer mehr, und einer, der mehr spart, als recht ist, und es gereicht ihm nur zum Mangel. Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt“ (Sprüche 11,24-25 ELB).

Salomo war einer der reichsten Menschen, die je lebten! Er hat die Prinzipien von göttlichem Wohlstand begriffen. Sein Buch der Sprüche olfenbart viele Wahrheiten über Finanzen.
„Ehre den Herrn mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden sich deine Scheunen mit Überfluss füllen und deine Keltern von Most überlaufen (Sprüche 3,9-10).

„Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel; Wer aber seine Augen [vor seinem Mangel] verhüllt, der wird viel Fluch haben“ (Sprüche 28,27 AMP).
In 1. Könige 3 erscheint der Herr dem Salomo und sagt: „Bitte, was ich dir geben soll“ (Vers 5).

Für manche Leute wäre das eine gefährliche Frage! Doch Salomo bat nur um ein verständiges Herz, um dem Volk in rechter Weise dienen zu können. Da er nicht habgierig an sich selbst dachte, gab Gott ihm daraufhin nicht nur Weisheit, sondern auch  ……..

„Was du nicht erbeten hast, gebe ich dir, sowohl Reichtum als auch Ehre, so dass es unter den Königen keinen wie dich geben wird alle deine Tage“ (1. Könige 3,13).
Gott will deine Bedürfnisse im Übermaß erfüllen! Doch Deine Motivation um wahren Reichtum zu bekommen muß die Herzenshaltung sein, auch andere zu segnen und Gottes Bund aufzurichten.

Und dass du nicht in deinem [Sinn und ] Herzen sagst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum verschafft! Doch du sollst [ernsthaft] des Herrn, deines Gottes gedenken, denn er ist es, der dir Kraft gibt, Reichtum zu erwerben, damit er seinen Bund aufrichte, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es heute geschieht (5. Mose 8,17-18 AMP).

Von 1. Mose an bis zu den Worten Jesu und den Briefen von Paulus wird deutlich, dass Gott wirklich in unsere Finanzen einbezogen werden möchte.

„Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also Kleider, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werdenl“ (Matthäus 6,33).
„Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, wie es deiner Seele wohl geht (3. Joh.2).

Wenn es unserer Seele gut geht und wir mit Gottes Prinzipien in Einklang sind, können wir sehen, wie sich finanzieller Wohlstand in unserem Leben manifestiert. Jetzt möchte ich dir einige Dinge aus meinem Leben mitteilen, die ich über Wohlstand und Finanzen gelernt habe.

Mein persönlicher Glaubenskampf am Rande des Abgrunds

Kurz nachdem ich zu Jesus ja gesagt hatte,  investierte ich viel Zeit und Geld in ein Gemeinschaftsunternehmen, da ich nie alleine arbeiten wollte. Ich hatte bezüglich dieser Geschäftsbeziehung vor dem Herrn ein Vlies ausgelegt (Richter 6,37ff). Es kam genau so, wie ich gebetet hatte. Aber ich mußte eine bittere Erfahrung machen. Der Schuss ging nach hinten los.

Heute erinnere ich mich an eine markante Bibelstelle zu diesem Thema:
Paulus sagt in 2. Korinther 4,4 Folgendes dazu: „bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so dass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild.“

Satan, als Gott dieser Welt, durchschaut die Vliese, die wir auslegen.
Zur Erklärung: ein Vlies ist ein menschgemachter Deal mit Gott. Beispiel: wenn Du Gott dies und das machst, dann weiß ich, dass das von Dir ist und dann werde ich in der und der Richtung tätig. Hier geht es nicht darum, dass Du eine Bestätigung vom Vater für eine Sache bekommst, sondern Du diktierst Gott sozusagen die Strategie des Vorgehens. 

Aber dieser Weg ist nicht der richtige, um den Willen Gottes zu erkennen. „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zuküntig ist, wird er euch verkündigen“ (Johannes 16,13).

Ich hatte wie gesagt, Zeit und Geld in dieses Geschäft investiert. Leider verlor ich so ziemlich alles und zog dabei auch noch meine Familie in Mitleidenschaft.

Durch die Verwirrung, die der Feind verursachte, verlor ich auch den Glauben und bekam eine falsch gepolte Einstellung zum Leben. Ich machte Gott für alles verantwortlich. Heute ist mir klar, dass mir der Teufel damals diese Gedanken eingeflüstert hat. Irgendwie wußte ich zwar, dass diese negativen Gedanken nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmten, hatte aber zu wenig dem entgegenzusetzen.

Dann kam der Feind noch mit anderen Geschützen: Du hast Gott gegenüber versagt und jetzt ist er zornig auf Dich und deshalb bist Du jetzt in der Situation.
Diese Reihenfolge kennen sicherlich Einige, denn das ist eine übliche Vorgehensweise vom Wiedersacher, um bei Gottes Volk Unruhe zu stiften.

Auch falsche Bekenntnisse werden wahr

Ich wurde immer negativer. Ich fing an zu bekennen: „Es ist ganz egal, was ich mache, es geht sowieso alles schief.“  Zu der Zeit war ich in der Finanzdienstleistung und vermittelte Kapitalanlagen. Das war etwas, worin ich immer erfolgreich gewesen war.

Meine negative Einstellung kam jedoch bei den Kunden ganz schlecht an. Entsprechend liefen die Geschäfte und mein Bekenntnis war, da ich es ja nicht anders wußte: es ist ja egal, was ich tue, es geht schief.

Und, richtig geraten, es ging alles schief und sämtliche Geschäfte den Bach runter, obwohl Kunden und Geschäftspartner vorhanden waren. 

Eine dieser Kundenbeziehung war langjährig und sie war immer sicher. Ich sagte noch: garantiert verliere ich den Herrn Soundso auch noch als Kunden und tatsächlich: es kam genauso, wie ich es gesagt hatte. Als ich von einem Termin mit ihm zurückkam, rief er mich am anderen Tag an und sagte komplett alles ab. Er habe einen anderen Vermittler gefunden.

Je mehr Probleme auftauchten, desto negativer wurde ich. Vielleicht kennt das der Eine oder Andere von Euch. Das sind dann Bekenntnisse wie: das ist ja klar, jetzt kommt das auch noch, ein Unglück zieht das andere an usw. und so fort.

Dann gingen noch Firmen Pleite, die wir vermittelt haben. Ich kann sogar heute noch meine Worte hören. Die Fa. XY, die sind sowieso kurz vor der Pleite, das wird mir den Rest geben usw. Die Provision kriegen wir nie, das wirst Du sehen “ Und es kam so.

Über lange Zeit bekannte ich dieselben Dinge und bekam immer genau das, was ich gesagt hatte.

Ich hatte sehr viele Vermittlungsmöglichkeiten mit Bauträgern und Kapitalanlagefirmen wie Versicherungen und Banken, aber konnte mir bald den Sprit zu meinen Terminen nicht mehr leisten. Viele Methoden der Kundengewinnung, die sonst funktioniert hatten, klappten einfach nicht mehr. Aber ich betete und las im Wort

Lukas 6,38: „Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten.“     Doch bei mir schien Gott scheinbar eine Ausnahme zu machen.

Ich betete, tat Buße und flehte Gott an, mir doch den verdienten Erfolg zu schenken – aber nichts klappte. Ich War immer noch total negativ. Mein Bekenntnis zerstörte mein Gebet. Überall, wo ich hinschaute, sah ich nur Misserfolg. Ich glaubte es und bekannte es täglich.

Ich war in meinen Augen ein Versager. Ich war finanziell gesehen am Ende meiner Möglichkeiten. Ich hatte ein Haus verloren, wohnte mit 4 Personen jetzt in einer Mietwohnung und hatte überfällige Rechnungen zu bezahlen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an Geld, aber nichts funktionierte.

Ich ging zwar zur Gemeinde, aber die Geldsorgen verhinderten ein entspanntes Christsein.

Dann hörte ich eines Tages eine Predigt von einem mir bis dato noch nicht bekannten Prediger. Jeder Satz traf immer genau meine Situation. Ich erinnere mich noch heute an eine der ersten Aussagen, die ich hörte: Menschen, die falsch denken, glauben falsch und wenn sie falsch glauben, reden sie falsch und als Resultat handeln sie falsch.

Da fiel es mir zum ersten Mal wie Schuppen von den Augen und in Psalm 119, 130 steht
Die Erschließung Deiner Worte erleuchtet und gibt den Unverständigen Einsicht.

Es war klar, das ist die Wahrheit. Danach hörte ich eine Predigt über Bekenntnisse und das gab mir dann die restliche Gewißheit darüber, warum Vieles nicht funktionieren konnte.

Leider zweifelte ich trotzdem noch ein wenig. Ich fing an, in Gottes Wort zu graben und stieß auf: Markus 11,23-24 : „Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: erhebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden!

Der Vers war für mich nicht neu, doch er hat in mir nie etwas ausgelöst. Ich hatte bis dato keine Ahnung davon, dass das Sprechen und die Bekenntnisse derart wichtig sind. Doch als ich anfing, mich in diese Themen mit der Bibel zu vertiefen, fing Gott an, mir darüber eine Offenbarung nach der anderen zu schenken. Spr. 18,21 Leben und Tod liegen in der Zunge Gewalt

Doch ich hatte immer wieder Rückfälle und hab mich dann bei Gott beschwert. Irgendwann betete ich in meinem Büro.

Plötzlich hörte ich in mir das feine Stimmchen des Heiligen Geistes: Was tust Du da gerade?“ Ich sagte: „Ich bete. „Nein, das tust du nicht, sagte er Du jammerst.“ Dann fragte Er: „Wer will Dir denn einreden, dass Nichts passiert? Ich kam ins Denken. Nach einer kurzen Weile antwortete ich: „Ich denke mal, dass der Teufel das war.“

Es folgte eine Lektion, die mein Leben total veränderte. Er sagte: „Es ist völlig egal, ob das der Teufel ist. Du hast gebetet, dir Erfolg zu schenken und dir den Teufel vom Hals zu schaffen. Ich habe Deine Probleme nicht verursacht. Du wirst vom Negativen übermannt und mir sind die Hände gebunden.
Du hast mich durch Deine Worte gebunden. Und es wird nicht besser, wenn Du diese Bekenntnisse nicht änderst und anfängst, mit meinem Wort übereinzustimmen. Du hast Furcht, Unglauben und Zweifel Raum gegeben und handelst dementsprechend. Du hast Worte des Feindes angenommen. Durch Deine eigenen Worte hast du Satan die Tür geöffnet. Würde ich handeln, würde ich gegen mein eigenes Wort handeln – und das tue Ich nicht.“

Ich begann zu verstehen – Er hatte bei mir keine Basis, für mich tätig zu werden, weil ich Worte des Feindes gesprochen habe und sein Wort mit Füßen getreten habe.

Zu diesem Themengebiet sprach er viele Dinge im Laufe der darauffolgenden Jahre zu meinem Geist, die mein Denken völlig umkrempelten.
Er sagte: Ich will, dass du erfolgreich bist. Aber Ich möchte für Dich einen Ewigkeitswert, indem Du mir und meinem Wort vertraust und glaubst.

Es liegt an Dir zu lösen und zu binden

Wenn du es nicht tust, wird es nicht geschehen. Dann sprach Er: „Erforsche mein Wort nach Verheißungen für Dich. Schreibe sie auf und bekenne sie täglich laut. Dadurch wird Dein Geist erbaut. Wenn Du diese Wahrheiten fest verankert hast, werden sie Wirklichkeit werden. Du kannst haben, was du sagst.

Mir wurde eine Sache sehr deutlich bewußt:
Es gibt geistliche Gesetze als auch natürliche Gesetze, z.B. das Gesetz der Schwerkraft und der Schwerelosigkeit. Wenn du mit diesen Gesetzen arbeitest, arbeiten sie für dich. Wenn du gegen diese Gesetze arbeitest, wirken Sie gegen dich.

Wenn du über deine finanzielle Situation negativ sprichst, kannst du haben, was du sagst und glaubst. Wir haben hier ein sehr wichtiges geistliches Gesetz: Du kannst haben, was du sagst – Du erntest was Du säst.

Mit deinen Worten wählst du Leben oder Tod, Armut oder Reichtum, Krankheit oder Gesundheit. Du kannst den Zehnten geben, hart arbeiten und jeden Tag um Wohlstand beten, aber wenn deine Worte negativ sind und nicht mit Gottes Wort übereinstimmen, kannst du weiterhin tief in Schulden stecken und kämpfen, um über die Runden zu kommen.

Gottes Wort ist voll schöpferischer Kraft. Wenn du mit dem übereinstimmst, was ER über dich sagt, und Sein Wort laut aussprichst, werden sich deine Umstände verändern und mit Seinem Willen für dein Leben in Einklang kommen. – Amen