Richtiges und falsches Denken

Veröffentlicht von Harry am

Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.  Röm.10,8-10

Was wir glauben, ist das Resultat dessen, was wir denken. Wenn wir das Falsche denken werden wir das Falsche glauben. Wenn wir das Falsche glauben, wird unser Bekenntnis falsch sein. Mit anderen Worten, das, was wir sagen, wird falsch sein. Es hängt alles von unserem Denken ab!

Gott hat uns sein Wort gegeben, um unser Denken zurecht zu rücken! In Markus 11,23 spricht Jesus: ,,Wahrlich, ich sage euch:
Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich em
por und wirf Dich ins Meer und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern der glaubt, dass es geschieht, was er sagt, dem wird es zuteil.“

Wir können erst das Richtige bekennen, wenn wir das Richtige denken. Daher muss unser Denken mit Gottes Wort in Einklang sein, weil wir nur das glauben können, was wir vom Wort Gottes her für uns erkannt haben.

Wer sich schon mal mit anderen Religionen beschäftigt hat, die auf positivem Denken aufgebaut sind, und immer noch davon ausgeht, dass der Mensch ledigIich aus Körper und Verstand besteht, kann die biblische Lehre über richtiges und falsches Denken mit genau diesen religiösen Lehren verwechseln.

Der Mensch besteht aber nicht nur aus Körper und Verstand. Er ist auch ein geistliches Wesen.      Vertreter der Metaphysik haben so viel über den Verstand gelehrt, dass Prediger es oft nicht wagen dieses Thema anzusprechen – dabei hat die Bibel eine Menge über den Verstand zu sagen. Zum Beispiel steht in der Bibel:

Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand (Spr. 3,5)

In der Bibel steht auch: so zerstöre ich sämtliche Vernünfteleien und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi (2. Kor. 10,4)   oder   Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung Euers Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene (Röm 12,2)

Wir erneuern unseren Sinn indem wir Gottes Wort studieren. Die Bibel lehrt, dass wir den Sinn Christi haben sollen (1. Kor. 2,16) Der einzige Weg, wie wir den Sinn Christi haben können ist, sein Wort zu studieren, es in unserem Herzen zu glauben und danach zu handeln.

Die Bibel lehrt auch, dass wir über das nachsinnen sollen, was wahr, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, wohllautend, tugendhaft und lobenswert ist (Phil 4,8). Gottes Wort weiß sehr viel über den Verstand zu sagen.

Wir sollten auch erkennen, dass Gedanken aus zwei unterschiedlichen Quellen in unseren Verstand kommen können. Mit anderen Worten: Die Gedanken, die in unseren Verstand kommen, haben nicht immer ihren Ursprung in unserem Verstand. Der Teufel legt viele Gedanken von außen in unseren Verstand. Das ist die eine Quelle. Außerdem kommen Gedanken von Gott aus unserem Inneren.  Sie kommen durch unseren Geist in unseren Verstand. Das ist die 2. Quelle.

Wenn man durch Gebet, Nachsinnen und Bibelstudium in enger Gemeinschaft mit dem Vater bleibt, wird man lernen, die Quelle seiner Gedanken zu unterscheiden.
Naturgemäß kommen schlechte Gedanken vom Teufel. Gott dagegen ist Liebe und Liebe denkt nichts Böses, hört nichts Böses und sieht nichts Böses. Solche Gedanken kommen von Gott.
Ich habe festgestellt, dass viele Menschen bei Bibelstellen, die sich auf den Glauben beziehen, denken, dass sie glauben. Doch hierbei muss man differenzieren.

(Einige glauben zwar mit ihrem Verstand, aber nicht mit ihrem Herz, was entscheidend ist.) Bei Bibelstellen, die sich auf das Denken beziehen, sehen viele Christen nur die negative Seite dieses Themas. (Dabei gibt es sowohl negative wie auch positive Seiten, wobei die positive Seite die wichtigere ist.)

Wenn man zum Beispiel über das Thema Bekenntnis spricht, denken Einige an das Bekennen von Sünde, Schwachheit oder Versagen. In der Bibel steht: wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit (1. Joh. 1,9).

Die Bibel hat aber weitaus mehr über die positive Seite des Bekennens zu sagen, als über die negative Seite. Wenn die Menschen das verstehen, würde sich ihr Leben und ihr Denken enorm verändern. Viele haben aber nur Predigten über die eine Seite des Bekenntnisses gehört – die negative Seite. Deshalb praktizieren sie auch nur die negative Seite: die „Du sollst nicht“ Seite.

In Römer 10.9 schreibt Paulus jedoch: wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen wirst… Hier geht es nicht das Bekennen von Sünde oder von Schwachheit, sondern es geht um das Bekenntnis, dass Jesus Christus Herr ist. Der Abschnitt geht weiter:  und in Deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, Du errettet werden wirst. Denn mit dem Mund wird bekannt zum Heil und im Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit.

Dies ist ein positives Bekenntnis. Das Christentum wird ja auch „Das große Bekenntnis“ genannt. In Hebraer 3, 1 steht, dass wir den Apostel und-Hohenpriester unseres Bekenntnisses betrachten sollen.

An dieser Stelle ist es hilfreich, das Wort Bekenntnis zu definieren.

Als Erstes bedeutet es, etwas zu bestätigen, was wir glauben.
Als Zweites bedeutet es etwas zu bezeugen, was wir wissen.
Drittens bedeutet es Zeugnis abzulegen von einer Wahrheit, die wir angenommen haben.

Es ist wichtig, dass wir der Aufforderung in Hebr. 4,14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis! 

Ebenso wichtig ist es, dass wir immer wieder bekennen, dass wir von der Herrschaft Satans erlöst sind und, dass er nicht länger mit Verdammnis, Furcht und Krankheit über uns herrscht.

Wir sollen unser Bekenntnis festhalten, denn unser Bekenntnis ist die Niederlage des Teufels. Jesus hat ihn vor 2000 Jahren besiegt. Aber was Jesus vom rechtlichen Standpunkt aus für uns getan hat, muss in unserem Leben eine lebendige, reale Erfahrung werden. Die erfahrungsgemäße Seite der Erlösung ist die lebendige Seite.

Es fällt uns schwer, Gottes Wort wirklich zu verstehen, wenn wir nicht beide Seiten der Erlösung klar und deutlich sehen – die rechtliche Seite und die erfahrungsgemäße Seite.

Mein Tipp: 

fülle Dich so mit Gottes Wort, bis Du es Dir so sehr ins Bewußtsein gerückt hast, dass Du ständig darüber nachsinnst. Wenn andere über alles möglichen Dinge sprechen, solltest Du darüber reden, was in Gottes Wort geschrieben steht. In seinem Wort steht, dass er allen Bedürfnissen begegnen wird. Dass das Wort Heilung und Befreiung verheißt, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
Das, was Du bekennst wird Realität werden und dann wirst Du alles, was Du brauchst, von Gott empfangen – handle auf Gottes Wort hin