Das Geheimnis des Zehnten

Veröffentlicht von Harry am

GELD – für die meisten Menschen ist das ein heikles Thema. Diejenigen, die Geld besitzen, möchten sich nicht davon trennen. Diejenigen, die keines haben, sehnen sich danach. Und wenn man hört, dass man den Zehnten zahlen soll,……… reagieren manche Leute recht eigenartig.

Gott hat jedoch seit der Zeit der Erschaffung des Menschen auf dieser Erde seine Anweisungen hinsichtlich der Zehntenzahlung gegeben – indem zehn Prozent unseres Einkommens an Gott gezahlt werden. Er ist schliesslich derjenige, der uns das Einkommen erst ermöglicht.

Aber gilt das heute auch noch? Ist die Zahlung des Zehnten heute noch relevant? Macht es einen Unterschied für Gott, ob wir den Zehnten zahlen oder nicht? Wenn ja, wohin senden wir dann unsere Zehntenzahlungen?  In diesem Beitrag werden wir die biblischen Lehren bezüglich der Zehntenzahlung näher beleuchten, um zu verstehen, welche Bedeutung sie für uns heute hat.

WAS IST ZEHNTENZAHLUNG?

Die Zahlung des Zehnten – der Brauch einer Gabe oder Zahlung von zehn Prozent an Gott – ist ein historisches Konzept, das sowohl den Heiden als auch den Anbetern von Gott bekannt war.

Den Brauch der Zehntenzahlung gab es schon in der Antike, und er kann in Babylonien, Persien, Arabien, Ägypten, Griechenland, Rom und sogar bis nach China zurückverfolgt werden.
Viele Nationen und Stämme praktizierten den Brauch, einen Teil ihrer Waren für die Götter beiseite zu legen. Und wenn der Führer eine Art Gott darstellte, erzwang er sich einfach seinen Anteil.

Die Zehntenzahlung wird in der Bibel gelehrt. Die Tatsache, dass sie auch von Heiden praktiziert wurde, besagt nicht, dass sie deshalb nicht von den Jüngern  durchgeführt werden darf.

Es kommt letztlich nur darauf an, was uns die Bibel sagt. Und obwohl kein Gelehrter der Bibel die Zehntenzahlung als biblisch in Frage stellt, behaupten jedoch viele, dass das Gesetz der Zehntenzahlung nur zur Zeit des Mose eingeführt, aber mit Christus wieder abgeschafft wurde.
Doch das entspricht nicht der Wahrheit !
Einige Leute, die erfahren haben, dass die biblische Entrichtung des Zehnten für uns heute noch von Gültigkeit ist, und die das praktizierten, haben erstaunliche finanzielle, physische und geistliche Segnungen in ihrem Leben festgestellt.

Der Grund ist, dass Gott Segnungen verspricht, wenn wir ihm gehorsam sind, und das schließt unseren Gehorsam gegenüber dem Gebot der Zehntenzahlung mit ein. Warum sollte Gott der Menschheit diesen Segen vorenthalten, indem er das Gesetz des Zehnten mit Christi Tod abschaffte?  Schließlich sagte Christus, dass er gekommen ist, damit die Menschen das Leben und volle Genüge haben sollen (vgl. Johannes 10,10).

Es wird beispielsweise von John D. Rockefeller berichtet, dass er im Alter von acht Jahren begann, den Zehnten zu zahlen. Mr. Colgate, der die Colgate Zahnpasta produzierte und vertrieb, begann ebenfalls als kleiner Junge mit der Zehntenzahlung. Ich sage nicht, dass jeder, der den Zehnten zahlt, automatisch zum Multimillionär wird, ich beschreibe lediglich die Tatsache, dass diese Multimillionäre in sehr frühen Jahren begannen, den Zehnten zu zahlen.

Wiederum stellt sich die Frage: warum sollte Gott das Gebot der Zehntenzahlung abschaffen, wenn es ein Gesetz beinhaltet, das dazu erlassen wurde, um die Menschheit zu segnen?

DER ZEHNTE VOR DER ZEIT DES MOSE

Bibelleser wissen, dass gerechte Menschen schon lange Zeit vor Mose den Zehnten zahlten. Schriftgelehrte behaupten , dass sich jene Menschen die Zehntenzahlung individuell und unabhängig von einander haben einfallen lassen, als eine Art Danksagung an Gott, oder dass sie dies freiwillig taten, ohne irgendeine Verpflichtung gegenüber Gott zu haben. Dem wiederspricht die Bibel .

Einer der ersten in der Bibel beschriebenen Menschen, der Gott mit dem Zehnten ehrte, war der gerechte Abraham. Uns wird gesagt, dass Abraham den Zehnten seines Einkommens an den Hohenpriester Melchisedek abgab. Wir lesen in 1. Mose 14, Vers 20, dass Abram oder Abraham „ihm den Zehnten von allem gab. Im Hebräerbrief wird wiederum erwähnt, dass Abraham Melchisedek „den Zehnten gab von der eroberten Beute“ (Hebräer 7,4).

Heute wird von einigen hin und wieder gelehrt, dass sich das Zahlen des Zehnten auf landwirtschaftliche Produkte und Agrarerzeugnisse bezieht, während alle anderen Formen des Einkommens, wie z.B. Löhne, Gehälter, Einnahmen aus Geschäftsanteilen oder Investitionen  ausgeschlossen werden. Mit diesem Beitrag werde ich diese Behauptung dementieren. Ich bin der Meinung, dass so eine Lehre dazu führen soll, die Zehntenzahlung  zu vermeiden. Damit verhindern diese Behauptungen Segen. Ich stelle mir die Frage: Warum soll jemand so etwas lehren?  Was ist deren Motivation?

Auf jeden Fall lesen wir, dass Abraham Melchisedek den Zehnten von „allem“ und von der „Beute“ gab. Beachte bitte, dass die Beute „alle Habe von Sodom und Gomorra und alle Vorräte“ beinhaltete.
Abraham sagte später, dass diese Gegenstände sogar „Faden“ und „Schuhriemen“ mit einschlossen (1. Mose 14, Vers 23).   Demnach war der Zehnte nicht nur auf landwirtschaftliche Agrar und Tierprodukte begrenzt.

Warum gab Abraham dem Hohenpriester den Zehnten? Hatte Abraham es schon früher getan, oder war dies das erste Mal? Der Kontext von beiden Passagen, in 1. Mose 14 und Hebräer 7 zeigt, dass Abraham das Entrichten des Zehnten als eine Lebensweise praktizierte. Wir lesen, dass Abraham sich an Gottes Anweisungen hielt.  Wir finden im Wort die Äußerung Gottes :„Abraham ist meiner Stimme gehorsam gewesen und hat gehalten  meine Rechte, meine Gebote, meine Weisungen und mein Gesetz“ (1. Mose 26,5).  Mit anderen Worten: Abraham war Gott in allen Dingen gehorsam und dies beinhaltete die Zehntenzahlung.

Wir lesen auch über Jakob, der ebenfalls den Gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen hinsichtlich der Zehntenzahlung lernte. Als er vor seinem Bruder Esau floh, erschien ihm Gott in einem Traum. Als Jakob erwachte, gelobte er: „ … und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben“ (1. Mose 28,22).  Beachte, dass Jakob den Zehnten Gottes nicht nur auf landwirtschaftliche Agrarerzeugnisse oder Tierprodukte beschränkte. Er sagte stattdessen: „ … und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben“. Alles, was sich Jakob mit Gottes Hilfe erarbeiten und erwerben würde, wollte er verzehnten.

Das Prinzip ist klar – Gottes Zehnter bezieht sich auf jeden Zuerwerb oder Zugewinn (nicht pflichtmäßig auf Geschenke).
Woher wußte Jakob, dass Gott dies von ihm verlangte? Die Antwort hierzu ist, dass Abraham, sein Großvater, und Isaak, sein Vater, ihm dies gelehrt hatten. Jedoch fing er erst damit an, den Zehnten zu entrichten, als er Gott als seinen Gott akzeptiert hatte. Vielmehr sagte er: „Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der HERR mein Gott sein“ (1. Mose 28,20-21).

Jakob musste seinem betrügerischen Onkel Laban für 14 Jahre dienen, unter Täuschung und Leiden, bevor er zu Reichtum gelangte. Wenn er schon früher in seinem Leben begonnen hätte, Gott zu gehorchen, wären einige Dinge für ihn viel besser verlaufen.

AN WEN ZAHLEN WIR DEN ZEHNTEN GOTTES?

Die Antwort steht in der Bibel. Christus lebt in seinem Leib, der Gemeinde oder der Kirche Gottes des Vaters. Wir lesen, dass Christus „das Haupt des Leibes ist, nämlich der Gemeinde“ (Kolosser 1,18). Ferner spricht Paulus von Christi „Leib, das ist die Gemeinde“ (Kolosser 1,24).

Wir lesen ebenfalls in Epheser 5,25, dass Christus sich selbst für die Gemeinde – seine Kirche – hingegeben hat, und Epheser 4,11-16 zeigt uns, dass er seiner Gemeinde das Predigtamt übertrug. Die Prediger sind da, um zu lehren, zu führen und zu leiten, „damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe“ (Verse 14-16).

Heute sind Gottes wahre Prediger, diejenigen, die  Gottes Gesetz aufrechterhalten und mit Nachdruck und Mut lehren, in derselben Position, in der sich die Leviten zu alttestamentlichen Zeiten befanden (vgl. Maleachi 2,7).

Der Zehnte dient u.a. auch dazu, diesen Predigern, als den geistlichen Leviten, ihren „Lohn“ oder ihr Gehalt zu geben (vgl. 4. Mose18,31).

Beachte 1. Korinther 9,13-14: „Wißt ihr nicht, dass, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? So hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verkündigen, sich vom Evangelium nähren sollen.“
Die
Elberfelder Bibel schreibt: vom Evangelium zu leben.
Die Worte des Paulus sind klar und deutlich: Finanzielle Unterstützung für das Lehren des Evangeliums ist ein direkter
Befehl von Christus selbst! Christus nahm kein Blatt vor den Mund, als er seine Jünger aussandte, um das Evangelium zu predigen.

Er beauftragte sie in Lukas 10,3-9, wie folgt: „Geht hin; siehe ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe. Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Und wenn ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.“

Unterstützung der wahren und getreuen Prediger Gottes – durch Zehnten und Opfergaben – ist ein fortwährendes und verbindliches Gebot, und diejenigen, die behaupten, sie folgen Christus, müssen auch das tun, was er ihnen gebietet (vgl. Lukas 6,46; Matthäus 7,21-23).

Beachten wir auch folgende Feststellung in Galater 6,6: „Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allem Guten.“ Paulus sagte sehr eindeutig in 1. Timotheus 5,17-18 (Die Gute Nachricht): „Die Gemeindevorsteher, die ihren Dienst gut ausüben, haben doppelten Lohn verdient, besonders wenn sie predigen und unterrichten. In den heiligen Schriften heisst es: ‚Wenn ein Ochse Getreide drischt, sollst du ihm nicht das Maul zubinden.‘ Es heisst auch: ‚Jeder Arbeiter soll seinen Lohn bekommen.‘“

Nachdem wir Gottes Zehnten gezahlt haben, haben wir unsere Pflicht hiermit erfüllt! Es steht uns nicht zu, zu bestimmen, ob das gespendete Geld genau in der Weise verwendet wird, wie wir es für richtig halten. Sollte die Leiterschaft eine unweise Entscheidung treffen, wird sie später vor Gott dafür Rechenschaft ablegen müssen, da es sein Zehnter ist. Gottes wahre Prediger werden nicht die Menschen betrügen, den Zehnten veruntreuen, oder die Zehntenzahlungen in einer Art und Weise missbrauchen, die man als kriminell bezeichnen könnte.

Ja, auch heute sind wir verpflichtet, das Gebot der Zehntenzahlung zu befolgen; sonst berauben wir Gott und stehen unter einem Fluch. Und da es Gottes Zehnter ist, und wir ihn Gott schulden, müssen wir ihn zahlen, auch wenn wir vielleicht anderen gegenüber Verpflichtungen haben.

Gott muss in unserem Leben immer an erster Stelle stehen! Und ein Weg, Gott zu zeigen, dass wir es ernst meinen, ist das treue Zahlen des Zehnten.

Dies erfordert Glauben – Glauben, dass wir das tun können, was Gott von uns fordert. Mit Gott sind alle Dinge möglich, aber ohne Glauben wird Gott kein Gefallen an uns haben (vgl. Hebräer 11,6). Und „wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Heute sind es nicht mehr die physischen Leviten, die den Zehnten entgegennehmen. Dieser Teil des Gesetzes wurde geändert, aber das Gesetz der Zehntenzahlung besteht heute immer noch! Es ist nun Christus – durch seine Gemeinde – der (wieder) die Verantwortung zur Entgegennahme von Gottes Zehnten übernommen hat.
Wer möchte schon beschuldigt werden, Gott seines Zehnten zu berauben?

Wir lesen in 1. Samuel 2,25: „Wenn jemand gegen einen Menschen sündigt, so kann es Gott entscheiden. Wenn aber jemand gegen den HERRN sündigt, wer soll es dann für ihn entscheiden?“

Wir sehen also, dass in Gottes Augen unsere Zehnten-Verpflichtung keine leichtfertige Angelegenheit ist, und dass das Unterlassen der Zehntenzahlung und des Erbringens von Geldopfern Sünde gegen Gott darstellt. Gott donnert uns an: „Ihr seid verflucht mit einem Fluch, denn ihr habt mich beraubt!

WIE DER ZEHNTE GOTTES ERRECHNET WIRD

Wie viel sollten wir zahlen? Sollten wir den Zehnten vom Brutto- oder Nettobetrag errechnen? Müssen wir von Geschenken und Erbschaften den Zehnten zahlen? Ist es uns erlaubt, zuerst unsere Ausgaben abzuziehen, bevor wir den Zehnten errechnen? 
Letztendlich ist es eine Herzenshaltung wie ich hier verfahre.

Zur Frage ob Brutto oder Netto möchte ich sagen, dass keine Verpflichtung besteht, den Zehnten vom Brutto zu bezahlen. Letztlich kommt es immer auf die persönlichen Lebensumstände an. Ein Argument, welches immer wieder gebracht wird ist: Möchtest Du einen Bruttosegen oder einen Nettosegen haben? Diese Frage ist völliger Blödsinn und verstößt vollkommen gegen die biblischen Prinzipien.
Zum Thema Geschenke und Erbschaften:
Geschenke oder Erbschaften werden nicht durch unser eigenes Schaffen erworben, und müssen deshalb auch nicht verzehntet werden.

GEBEN – EIN WEG DES LEBENS

Ich glaube, es gibt noch einen wichtigen Grund, warum Gott darauf besteht, dass wir ihm seinen heiligen Zehnten zahlen, und dass wir bei freiwilligen Opfergaben großzügig sind. Gott möchte, dass wir lernen, das zu teilen, was wir besitzen, und somit einen Weg des Lebens zu führen, der anderen hilft. Es gibt nur zwei Wege, wonach Menschen leben: der Weg des NEHMENS und der Weg des GEBENS.

Gott ist Liebe, und Liebe ist gebende Anteilnahme am Wohle des anderen. Liebe teilt und gibt, während Gier und Lust Produkte des Nehmens sind und eine Art und Weise demonstrieren, die nur an sich selbst interessiert ist, und nicht an anderen.

Gott möchte, dass wir die Art von Charakter entwickeln, die er besitzt – seine göttliche Natur! Er möchte, dass wir Liebende, teilende und helfende Menschen sind, die seinen Weg des Gebens als einen Weg des Lebens praktizieren!

Für uns mag es manchmal schwer sein, uns von unserem Geld zu trennen. Wenn wir nicht aufpassen, kann Geld zu einem Götzen werden – zu unserem „Gott“.  Jesus sagte dem reichen jungen Mann, dass er seinen Reichtum aufgeben und ihm nachfolgen solle (vgl. Matthäus 19,16-22). Er wusste, dass seine Reichtümer diesen jungen Mann daran hinderten, den Weg des Gebens zu leben.

Leider weigerte sich der Jüngling, das zu tun, was Christus ihm gebot. Er liebte seine Reichtümer zu sehr. Jesus ermahnte seine Jünger, dass diejenigen, die auf ihren „Reichtum bauen“ oder in Reichtümer vertrauen, es sehr schwer haben werden, in Gottes Reich zu gelangen. Paulus schrieb in 1. Timotheus 6,17, dass die Reichen nicht „hoffen“ sollen auf den „unsicheren Reichtum“.

Gott den Zehnten zu zahlen und freiwillige Saatgaben zu erbringen ist ein Weg zu zeigen, wo unser Herz wirklich ist. Es ist nicht so, dass Gott
unser Geld braucht. Er besitzt alles. Er besitzt alle Reichtümer des Universums. In der Tat besitzt er auch Dich und mich! Wenn Gott uns nicht am Leben erhielte – und zwar jede Sekunde – indem er uns die Luft zum Atmen gäbe, würden wir sterben!

Menschen, die Gottes Gebot der Zehntenzahlung befolgen und freiwillige Opfer geben, wissen, dass sie nur einen kleinen Teil von dem an Gott zurückgeben, was ihnen vorab aus Gottes Händen gegeben worden ist. David verfasste ein bewegendes Gebet in 1. Chronik 29,13-14: „Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen. Denn was bin ich? Was ist mein Volk, dass wir dir freiwillig soviel zu geben vermochten? Von dir ist alles gekommen, und von deiner Hand haben wir dir’s gegeben.“

Gott hat bestimmt, dass seine Gemeinde durch das Zehntensystem finanziert wird. Es handelt sich hier nicht darum zu entscheiden, ob es für uns richtig oder falsch ist, den Zehnten zu zahlen, sondern nur darum, ob wir Gott gehorchen wollen oder nicht. Gott hat uns eindeutig in seinem Wort gesagt, was er von uns erwartet.

Als sein Bodenpersonal wollen wir nicht dagegen verstossen – Amen